Mitgliedskarte „Reichsvereinigung ehe­maliger Kriegsgefangener“, Foto: Museum für IndustrieKultur

25. November 2018 bis 31. März 2019

Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur

Delmenhorst nach dem 1. Weltkrieg

Delmenhorst stand nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wie der Rest des Deutschen Reiches an einem entscheidenden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wendepunkt. Die Kabinett-Ausstellung des Nordwestdeutschen Museums für IndustrieKultur zeigt, welchen Herausforderungen sich der einst größte Industriestandort im Großherzogtum Oldenburg durch den kriegsbedingten Wandel stellen musste. Politische Unsicherheit und Mangelwirtschaft prägten damals den Alltag der Menschen. Es war kaum absehbar, welche Folgen die schweren Unruhen im benachbarten Bremen und die dort 1919 ausgerufene Räterepublik für die Kommune mit sich bringen konnten. Die Präsentation widmet sich unter anderem der Situation Delmenhorsts als junge Garnisonsstadt und den Bedingungen für die unterschiedlichen hier beheimateten Industrien angesichts der politischen Neuordnung.

Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur
Am Turbinenhaus 10-12, 27749 Delmenhorst

www.delmenhorst.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag und Sonntag 10 – 17 Uhr,
Montag und Samstag geschlossen

Eintritt:
Erwachsene 4 €, ermäßigt 3 €,
Familienkarte 10 €, Kinder bis 6 Jahre frei,
Schulklassen 1 €/Schüler